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Wieder mehr Wegeunfälle nach der Pandemie


Urheber:in:
DGUV



Im ersten Halbjahr 2023 gab es einen besorgniserregenden Anstieg der Unfälle auf dem Weg zur Arbeit, wie aus vorläufigen Zahlen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) hervorgeht. Die meldepflichtigen Wegeunfälle stiegen um 14,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf insgesamt 90.647 Fälle.

Im Gegensatz dazu sank die Anzahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle um 0,8 Prozent auf 390.567 Unfälle im ersten Halbjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, blieb jedoch unter den Zahlen des ersten Halbjahres 2019 vor der COVID-19-Pandemie.

Besorgniserregend ist auch der drastische Rückgang der Anzeigen berufsbedingter COVID-19-Erkrankungen um 54,5 Prozent, hauptsächlich aufgrund weniger Meldungen. Die Anzahl der Berufskrankheiten im Zusammenhang mit COVID-19 ist ebenfalls zurückgegangen.

Ein alarmierender Trend ist der Anstieg der Unfälle auf dem Weg zur Bildungseinrichtung, insbesondere für Schüler. Die Zahl der meldepflichtigen Schülerunfälle stieg um 2,9 Prozent auf insgesamt 492.345 Fälle. Auf dem Weg zur Schule oder Betreuungseinrichtung verunglückten 4,8 Prozent mehr Personen als im Vorjahreszeitraum.

Diese Zahlen spiegeln die Veränderungen in der Arbeitswelt nach der COVID-19-Pandemie wider, da die Mobilität der Arbeitnehmer zunimmt und die Sensibilisierung für berufsbedingte COVID-19-Erkrankungen abnimmt. Dies wirft wichtige Fragen zur Arbeitssicherheit und Prävention auf.


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