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PFAS-Verbotsverfahren

Deutschland, die Niederlande, Dänemark, Norwegen und Schweden wollen 𝗣𝗲𝗿- 𝘂𝗻𝗱 𝗣𝗼𝗹𝘆𝗳𝗹𝘂𝗼𝗿𝗮𝗹𝗸𝘆𝗹𝘀𝘂𝗯𝘀𝘁𝗮𝗻𝘇𝗲𝗻 (PFAS) in der gesamten EU beschränken. Der Vorschlag sieht ein umfassendes Verbot der Herstellung, der Verwendung und des Inverkehrbringens (einschließlich der Einfuhr) von PFAS vor. Ziel des Verbots ist es, die Freisetzung von PFAS in die Umwelt drastisch zu verringern.

⚠️ Dies hat weitreichende Folgen für eine Reihe von Industrien, die heute ohne PFAS nicht auskommen. Anders als die Energiewende oder der Atomausstieg läuft diese Diskussion allerdings unter dem gesellschaftlichen Radar, obwohl die Auswirkungen extrem viele Produkte unseres privaten Konsums betreffen werden -- Weitaus mehr als z.B. das frühere Verbot von Fluor-Kohlen-Wasserstoffe) (FCKWs ).

𝗔𝗯𝗲𝗿 𝘄𝗶𝗲 𝘀𝗶𝗲𝗵𝘁 𝗱𝗲𝗿 𝗘𝗻𝘁𝘀𝗰𝗵𝗶𝗱𝘂𝗻𝗴𝘂𝗻𝘀𝗽𝗿𝗼𝘇𝗲𝘀𝘀 𝗻𝘂𝗻 𝗮𝘂𝘀?

Nach der Einreichung folgte im REACH-Beschränkungsverfahren die wissenschaftliche Bewertung des Beschränkungsdossiers durch die Ausschüsse für Risikobeurteilung (RAC) und für sozioökonomische Analyse (SEAC) der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA).

Vom 22. März 2023 bis zum 25.September 2023 lief die 6-monatige öffentliche Konsultation zu diesem Beschränkungsvorschlag. Betroffene Firmen und Verbände, aber auch Hersteller von Alternativen waren dazu aufgerufen, sich an dieser Konsultation zu beteiligen und zusätzliche Informationen einzureichen. Diese Konsultation ist abgeschlossen.

⁉️ Insgesamt gingen 5.600 Kommentare von 4.400 Organisationen ein. Pro & Contras, aber auch zusätzliche fachliche Informationen. Jetzt liegt der Vorschlag zur Entscheidung der bei ECHA. Die wissenschaftlichen Ausschüsse der ECHA werden diese Informationen bei der Erstellung ihrer Stellungnahme zum vorgelegten Beschränkungsvorschlag berücksichtigen.

👥 Anschließend entscheidet die Europäische Kommission gemeinsam mit den Mitgliedstaaten über die Aufnahme des Beschränkungsvorschlags in den Anhang XVII der REACH-Verordnung. Mit dieser Entscheidung ist voraussichtlich 2025 zu rechnen.

🌱 Damit die Initiative bekannt wird und HSE-Verantwortliche sowie Konsumenten die richtigen Weichen stellen können starten wir wieder einmal eine „kleine, 5-teilige Serie“, um zu erläutern, worum es eigentlich geht...

Kommentare, Meinungen, Infos, etc. ausdrücklich erwünscht!

Im Magazin Plastverarbeiter gibt es hierzu einige Informationen, auch zu den Bereichen in denen es schon Alternativen gibt und wo es schwer werden wird.

https://www.plastverarbeiter.de/roh-und-zusatzstoffe/pfas/pfas-verbot-diese-produkte-waeren-betroffen-799.html

Aber schon die FCKW und das Ozonloch haben gezeigt, dass man nicht "geht nicht anders" denken darf wenn es um Ewigkeitschemikalien in der Umwelt geht. Am Ende finden sich Lösungen.

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